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09.07.2020

Was macht eigentlich ein Elektroniker für Betriebstechnik?

Eine unserer Auszubildenden zur Industriekauffrau hat während Ihres Aufenthaltes in der Personalabteilung unseren Elektroniker für Betriebstechnik, Thomas Stachowski aus der Hauptverwaltung, über seinen Beruf und das Arbeiten bei KEMNA BAU befragt. Nachfolgend das spannende Interview.

 

1. Was haben Sie ursprünglich gelernt?

Ich habe Betriebselektriker für Anlagentechnik gelernt und war bei der Marine als Betriebselektriker eingesetzt. Danach habe ich noch eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker absolviert.

2. Warum haben Sie diesen Beruf erlernt?

Ich hatte schon immer ein Interesse an Elektrik und Maschinensteuerung, da war dies eine naheliegende Entscheidung.

3. Wie sieht ihr Berufsalltag aus?

Der Alltag unterscheidet sich je nachdem ob ich unterwegs bei den Mischanlagen oder im Büro bin. Im Büro treffe ich Vorbereitungen für das Energiemanagement und künftige Projekte, tätige Bestellungen und zeichne Pläne. Wenn ich draußen bei den Mischanlagen bin, führe ich Reparaturen durch, weise Mitarbeiter ein, schaue, ob Probleme behoben werden konnten, betreue Projekte und organisiere Firmen, die größere Aufträge und Reparaturen an den Anlagen durchführen.

4. Ist man beruflich viel unterwegs?

Saisonabhängig ist man mehr oder weniger unterwegs. Im Winter finden in den Asphaltsplitt-Werken die Winterreparaturen statt, d. h. die Anlagen werden repariert und gewartet, in dieser Zeit bin ich relativ viel unterwegs und verbringe jeweils ca. 3-4 Nächte im Hotel. Im Sommer ist man hingegen nur wenig unterwegs, da nur Kleinigkeiten ersetzt werden müssen und die Maschinen auf Hochbetrieb laufen. Ein Führerschein ist zwingend erforderlich, um mobil zu sein.

5. Was ist das Spannende an diesem Beruf?

Es wird nie langweilig, da es so viele verschiedene Tätigkeiten gibt. Vom Bau neuer Anlagen bis zur Reparatur und Wartung wirklich alter Anlagen.

6. Reicht ein Hauptschulabschluss um diesen Beruf auszuüben?

Ja, dieser reicht vollkommen aus, allerdings braucht man ein gutes Verständnis für Mathe und Physik. Die Ausbildung vermittelt viel Fachwissen, Vorkenntnisse in z. B. Schaltungskreisläufen etc. sind nicht erforderlich.

7. Kann man den Beruf auch mit körperlichen Einschränkungen ausüben?

Es kommt auf den Grad der Beeinträchtigung an. Farbenblind sollte man nicht sein, da man die Drähte anhand ihrer Farbe erkennen muss.

8. Wie sehen die Chancen auf eine Anstellung aus?

Sehr gut! Es werden händeringend Fachkräfte gesucht und daher hat man sehr gute Aussichten auf eine Einstellung z. B. nach der Ausbildung.

 

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Lars Inselmann

Lars Inselmann
Azubi Bauwerksabdichter bei BiB Bauen im Bestand

Schon beim Vorstellungsgespräch fühlte ich ...

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Lars Inselmann

Lars Inselmann
Azubi Bauwerksabdichter bei BiB Bauen im Bestand

Schon beim Vorstellungsgespräch fühlte ich mich in der Firma sehr gut aufgehoben. Und dieses Gefühl hält bis heute an. Meine Ausbildung ist sehr umfangreich und vielseitig: vom Schweißband schneiden und kleben über Schadstellen finden und freilegen bis hin zur Vorbereitung von Baustoffen ist alles dabei. Eine Ausbildung bei BiB Bauen im Bestand kann ich nur empfehlen. Denn es wird mir alles ausführlich erklärt und gezeigt, das Betriebsklima stimmt und es gibt sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung.